Beschreibung
Kupferrohr-Markt Deutschland: Leitungsmeter in Mio. lfd. m und Prognose bis 2031
Wie entwickelt sich der Kupferrohr-Markt in Deutschland? Gemessen in Mio. lfd. m liefert der Datensatz die inländische Nachfrage nach Installationsrohren aus Kupfer für jedes Quartal von Q1/2021 bis Q4/2031, und zwar als historische Marktdaten und Prognose.
Gemeint sind nahtlose Rohre nach DIN EN 1057 aus phosphordesoxidiertem Kupfer (Cu-DHP), geliefert als harte oder halbharte Stangen, als weiche Ringe oder werkseitig kunststoffummantelt und verbunden durch Löten oder Pressen. Der Datensatz deckt Trinkwasser-, Heizungs- und Gasleitungen im Gebäude ab, dazu einen kleinen Anteil an Fußbodenheizungsrohr. Nicht berücksichtigt werden Kälte- und Klimarohre, Kältemittelleitungen von Wärmepumpen, Solar-, Druckluft- und Industrierohre sowie Messing- und Aluminiumrohre.
Kupfer durchläuft einen langen Strukturwandel: In den 1970er-Jahren löste es verzinkten Stahl ab, inzwischen wird es seinerseits von Kunststoff-, Verbund- und Edelstahlrohren verdrängt. Der Kupferanteil an der Installationslänge sinkt daher stetig und nähert sich einem Sockel aus Anwendungen, in denen der Werkstoff gesetzt ist: hochwertiger Neubau, Eins-zu-eins-Austausch in der Sanierung, Gas- und Ölanlagen sowie Hygienebereiche. Ein Meter Kupferrohr kostet zudem ein Mehrfaches des Verbundrohrs. In der Gas-Hausinstallation nach den Technischen Regeln für Gasinstallationen (TRGI) bleibt Kupfer der wichtigste Werkstoff. Den größten Teil der Nachfrage trägt die Sanierung, der schwache Neubau verstärkt den Rückgang zusätzlich.
Welche Fragen zum Kupferrohr-Markt beantwortet der Datensatz?
- Wie schnell schrumpft die verlegte Kupferrohrlänge zwischen 2021 und 2031?
- Verlangsamt sich der Rückgang gegen Ende des Prognosezeitraums?
- Welches Gewicht hat die Sanierung gegenüber dem Neubau?
- Wie unterscheidet sich der Rückgang zwischen Wohn- und Nichtwohngebäuden?
Für wen ist der Datensatz geeignet?
Kupferhalbzeugwerke und Hersteller von Löt- und Pressfittings bewerten mit der Reihe Auslastung und Sortimentsstrategie, Metallhändler und Recycler den Bedarf aus dem Bausektor. Der Haustechnik-Großhandel passt die Lagerhaltung von Stangen und Ringen an, Installationsbetriebe planen Werkzeug und Schulungen beim Systemwechsel. Analysten und Investoren beobachten hier exemplarisch die Substitution metallischer Werkstoffe.
Datengrundlage und Methodik
Die Daten trennen Neubau und Sanierung, jeweils für Wohnbau und Nichtwohnbau, und summieren sie zum Gesamtmarkt. Ausgangspunkt ist die werkstoffübergreifende Leitungsdichte je m² Grundfläche, verknüpft mit Baufertigstellungen, Baugenehmigungen und Sanierungstätigkeit; darauf setzt der sinkende Kupferanteil je Anwendung auf, im Bestand ergänzt um Erneuerungsraten von Trinkwasser-, Heizungs- und Gasleitungen. Die Mengen wurden aus Bestands-, Ausstattungs- und Erneuerungskennwerten hergeleitet und mit verfügbaren Branchenangaben und internen Daten auf Plausibilität geprüft.
Lieferung als CSV- und Excel-Datei, jeweils auf Deutsch und Englisch, mit 44 Quartalswerten. Passende Datensätze: Mehrschichtverbundrohr (Alu-PE), Edelstahlrohr (Presssystem), PE-Rohr (Trinkwasser/Heizung) sowie alle Daten zu Sanitär, Wasser und Barrierefreiheit.





