Beschreibung
Konstruktionsvollholz-Markt Deutschland: Verbrauch und Prognose bis 2031
Wie entwickelt sich der Konstruktionsvollholz-Markt in Deutschland? Der Datensatz beziffert den Inlandsverbrauch von Konstruktionsvollholz (KVH) in Mio. m³ für jedes Quartal von Q1/2021 bis Q4/2031 – als historische Marktdaten und Prognose.
Erfasst wird technisch getrocknetes, gehobeltes und keilgezinktes Nadelholz aus Fichte oder Tanne, das durch Trocknung und Keilzinkung maß- und formstabil ist. KVH ist das Standardholz für Dachstühle – auch bei Massivhäusern – und bildet das Ständerwerk in Wänden und Decken des Holzrahmen- und Holztafelbaus. Neben dem Neubau zählen Dachstuhlerneuerung, Dachausbau und Aufstockung im Bestand. Nicht enthalten sind Brettschichtholz für große Spannweiten und Brettsperrholz für flächige Wand- und Deckenelemente; beide werden als eigene Datensätze geführt.
Die Nachfrage hängt am Wohnungsneubau, folgt dessen Einbruch aber nur abgeschwächt: Ein wachsender Teil der Gebäude wird in Holzbauweise errichtet, und der Fertighausanteil bei Ein- und Zweifamilienhäusern steigt. Klimaziele, das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sowie serielles und öffentliches Bauen mit Holz stützen diesen Strukturtrend. Hinzu kommt ein vergleichsweise krisenstabiler Bestandsanteil aus Dacherneuerung, Dachausbau und Aufstockung. Weil sich der Wohnungsneubau nach seinem Tiefpunkt nur schwach erholt, wird bis 2031 ein moderates Wachstum erwartet. Im mehrgeschossigen Massivbau konkurriert KVH mit Kalksandstein und Stahlbeton.
Welche Fragen zum Konstruktionsvollholz-Markt beantwortet der Datensatz?
- Wie hat sich der KVH-Verbrauch in der Baukrise seit 2021 entwickelt, und ab wann wächst er wieder?
- Welches Gewicht hat die Sanierung im Bestand gegenüber dem Neubau beim Konstruktionsvollholz?
- Wie verteilt sich der KVH-Verbrauch auf Wohn- und Nichtwohngebäude?
- Wie schwankt die verbaute KVH-Menge im Jahresverlauf von Quartal zu Quartal?
Für wen ist der Datensatz geeignet?
Sägewerke und KVH-Hersteller nutzen die Reihe für Kapazitäts- und Absatzplanung, Lieferanten von Rundholz und Klebstoffen für ihre Mengenvorschau. Der Holzbaustoffhandel plant damit Lagerbestände und Sortimente, Zimmereien und Fertighaushersteller gleichen Auftragslage und Materialbedarf ab. Tragwerksplaner, Investoren und Analysten erhalten eine konsistente Zeitreihe für Marktbewertungen und Szenarien zum Holzbau.
Datengrundlage und Methodik
Ausgewiesen sind Neubau und Sanierung, jeweils getrennt nach Wohn- und Nichtwohngebäuden, sowie der Gesamtmarkt. Das Modell verknüpft Baufertigstellungen, Baugenehmigungen und die Sanierungstätigkeit mit produktspezifischen Kennwerten wie dem Holzvolumen je m² Fläche, dem steigenden Anteil der Holz- und Fertigbauweise im Neubau und der Erneuerungsrate von Dachstühlen. Abgeglichen wurde das Modell mit verfügbaren Markt- und Branchendaten sowie internen Daten.
Lieferung als CSV- und Excel-Datei, jeweils auf Deutsch und Englisch, mit 44 Quartalswerten. Passende Datensätze: Brettschichtholz (BSH), Brettsperrholz (CLT / Massivholz), Holzrahmenbau-Elemente (vorgefertigt) sowie alle Daten zu Rohbau, Tragwerk und Außenanlagen.





