Beschreibung
KNX-Aktor-Markt Deutschland: Absatz in Tsd. Stück und Prognose bis 2031
Wie entwickelt sich der KNX-Aktor-Markt in Deutschland? Der Datensatz misst den Inlandsabsatz von Schalt-, Dimm- und Jalousieaktoren für den KNX-Bus in Tsd. Stück. Abgebildet ist jedes Quartal von Q1/2021 bis Q4/2031 – als historische Marktdaten und Prognose.
Der KNX-Aktor ist das Reiheneinbaugerät im Stromkreisverteiler, das tatsächlich schaltet: Er empfängt Telegramme über die Busleitung und versorgt Leuchten und Steckdosen, dimmt regelbares Licht oder fährt Rollläden und Raffstores. Heizungsaktoren zählen mit, ein Gerät hat typisch vier bis zwölf Kanäle. Nicht enthalten sind Tastsensoren und Melder, Spannungsversorgungen, Linienkoppler, IP-Gateways, Aktoren funkbasierter Systeme sowie Leitungsschutz- und Fehlerstromschalter.
KNX gilt als meistgenutzte Smart-Home-Technologie in Einfamilienhausprojekten, im Nichtwohnbau ist Bussteuerung weitgehend Standard. Ungewöhnlich für ein Bauprodukt hat der Neubau ein hohes Gewicht, weil eine KNX-Anlage im Bestand den Austausch der gesamten Elektroinstallation voraussetzt; nachgerüstet wird vor allem bei Premiumsanierungen. Nach dem Einbruch des Premium-Neubaus wächst der Absatz wieder stetig – getragen vom eigenen Marktwachstum und davon, dass Bus-Tastsensoren klassische Wippschalter ersetzen und jeder zusätzliche Tastsensor auch Aktorkanäle benötigt. Ein neuer Anbieter hat seit etwa 2014 die Preise deutlich gesenkt und etablierten Herstellern Anteile abgenommen.
Welche Fragen zum KNX-Aktor-Markt beantwortet der Datensatz?
- Wie verteilt sich der Absatz von KNX-Aktoren auf Wohn- und Nichtwohngebäude?
- Welches Gewicht hat die Sanierung im Vergleich zum Neubau, und wie verschiebt es sich bis 2031?
- Wann erreicht der Aktorabsatz seinen Tiefpunkt, und wie stark wächst er danach?
- Wie verteilt sich der Einbau, der mit der Rohinstallation erfolgt, über die Quartale?
Für wen ist der Datensatz geeignet?
Hersteller von Gebäudesystemtechnik planen mit der Reihe Fertigung, Kanalvarianten und Preisstrategie, Komponentenzulieferer ihre Abrufe. Elektrogroßhandel steuert Lagerbestände, KNX-Fachbetriebe und Planer der technischen Gebäudeausrüstung schätzen ihr Projektvolumen ab; Analysten verfolgen die Durchdringung der Bustechnik.
Datengrundlage und Methodik
Geliefert werden Gesamtmarkt und vier Segmente: Neubau und Sanierung im Wohn- sowie im Nichtwohnbau. Die Zahl der KNX-Anlagen wird aus zwei Richtungen hergeleitet – über die Projekte der Elektrobetriebe mit Smart-Home-Geschäft und über die Ausstattungsquote neuer Gebäude – und mit Baufertigstellungen, Baugenehmigungen, Sanierungstätigkeit und der Aktorzahl je Anlage verknüpft; im Bestand gilt eine jährliche Nachrüstquote. Die Mengen wurden aus Bestands-, Ausstattungs- und Erneuerungskennwerten hergeleitet und mit verfügbaren Branchenangaben und internen Daten auf Plausibilität geprüft.
Lieferung als CSV- und Excel-Datei, jeweils auf Deutsch und Englisch, mit 44 Quartalswerten. Passende Datensätze: KNX-Sensor / Tastsensor, Unterverteilung / Sicherungskasten, Motorantrieb (Rollladen/Jalousie) sowie alle Daten zu Elektro, Smart Building und Sicherheit.





